Am 22.06.2018 waren wir im Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin zu Gast.

Wir haben viel gelernt und gesehen und möchten darüber berichten:

Das ZIB  wurde 1984 als außeruniversitäre Einrichtung im Bereich Hoch- und Höchstrechnen gegründet. Bereits der erste Großrechner war ein Gray Supercomputer:

 

Jetzt kommen wir zum aktuellen Supercomputer, der Nummer 182 auf der aktuellen Top 500 Liste:

 

Hinter diesen bunten Türen befinden sich 1280 Prozessoren

Hier kann man 8 Prozessoren sehen, diese besitzen Kühlkörper aus Kupfer. Übrigens – der Supercomputer ist wassergekühlt.

So sieht es hinter den bunten Türen aus! Jeder Einschub hat 8 Prozessoren, wie auf dem letzten Bild.

Im 3d Wissenschaftskino konnten wir sehen, wie ein komplexer Fahrplan für den Zeitraum einer Woche entsteht.

Man kann einige grün markierte Linien im norddeutschen Bahnnetz erkennen.

 

Hier sieht man alle Verbindungen im Zeitraum eines Tages. Im Original flitzt sogar eine kleine Lok über die Strecken.

 

Und nun sieht man eine ganze Woche mit allen Verbindungen. Grün ist immer der Tageswechsel (Mitternacht). Und nun ratet mal, warum daneben immer eine Lücke ist?

Was hat uns noch gefallen? Es gibt einen Cluster aus 8 Raspberry Pi. Raspberry Pi sind kleine Einplatinencomputer. Hier arbeiten gleich 8 Stück gemeinsam und berechnen mathematische Funktionen.

 

Vielen Dank sagen wir allen beteiligten Wissenschaftlern und Angestellten des Konrad-Zuse-Zentrums und Frau Schwabe und Frau Yavuz, welche uns auf der Fahrt begleiten. Wir bedanken uns dafür bei den Lehrern und Rektoren aller beteiligten Schulen, dass wir die Möglichkeit zur Teilnahme hatten.

Übrigens heißt der Supercomputer im ZIB „Konrad“ wie Konrad Zuse und er hat einen Bruder. Dieser Bruder heißt „Gottfried“ und steht im Rechenzentrum der Gottfried Wilhelm Leibnitz Universität in Hannover.

„Ich war noch niemals in, New York ähh nein, Hannover“, versuchen wir es doch mal!